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Aufstehen! Wie es nach der Krise weitergeht

Arbeit im Homeoffice, umfassende wirtschaftliche Einschränkungen, Produktionsstopp: Die Corona-Pandemie hat die deutsche Wirtschaft hart getroffen. Doch nicht nur das: Experten gehen davon aus, dass sich unsere Arbeitswelt grundlegend und nachhaltig verändern wird. 

Die Digitalisierung deutscher Unternehmen steht hierbei mehr denn je im Fokus der Aufmerksamkeit. Studien und Umfragen zeigen seit Jahren: Die deutsche Wirtschaft tut sich schwer mit der Umstellung auf digitale Geschäftsprozesse. Wie hoch der Digitalisierungsrückstand in deutschen Unternehmen ist, legt nun die Corona-Krise offen.

Wenig Homeoffice, kein Geschäftsmodell

Viele Unternehmen sehen sich nicht in der Lage, ihre Mitarbeiter ins Homeoffice zu schicken und auf digitale Prozesse umzustellen. Nur 21 Prozent der Deutschen arbeiteten im März von zu Hause aus. Zahlreiche Unternehmen meldeten Kurzarbeit an und bundesweit stehen Firmen vor existenziellen Herausforderungen. Weder ihre Geschäftsprozesse noch ihr Geschäftsmodell ist für eine Krise wie diese gewappnet.

Die Gewinner: digitalisierte Unternehmen

Digitalisierte Unternehmen beziehungsweise digitalisierte Geschäftsbereiche sind da klar im Vorteil. Die zahlreichen Beschränkungen hindern sie nicht daran, ihre Geschäftstätigkeit aufrecht zu erhalten.

Viele Unternehmen mit digitalen Services konnten ihre Umsätze in den vergangenen Wochen sogar steigern. Schon jetzt zeichnet sich ab: Die Gewinner der Krise, das sind einmal mehr die digitalen Riesen facebook, Amazon, Microsoft und Apple.

Jetzt durchstarten!

Wie lange uns Corona noch beschäftigen wird, ist kaum vorherzusagen. Werden wir die Krise bis Ende des Jahres gemeistert haben? Wird uns Covid-19 noch bis ins Jahr 2021 in Schach halten? Werden es womöglich sogar Jahre sein? Wir wissen es nicht.

Doch eines ist klar: Eine Krise wie die aktuelle kann uns jederzeit wieder ereilen. Darauf müssen sich Unternehmer und Entscheider einstellen. Mehr denn je müssen sie darüber nachdenken, wie sie ihr Unternehmen digitaler gestalten.

Unsere Arbeitswelt wird sich verändern

Mit einer pauschalen Reduzierung an Arbeitsplätzen hat das nichts zu tun. Auch das zeigt uns die Corona-Pandemie deutlich: Nur weil Mitarbeiter im Homeoffice sitzen, brauchen wir sie nicht weniger. 

Ja, Computer und Roboter werden künftig weitaus mehr der heute noch von Menschen ausgeführten Arbeit übernehmen – ob im Büro oder im Homeoffice. Aber die Erfahrungen vorangegangener „technischer Revolutionen“ zeigen durchweg: Erwerbsarbeit wird bleiben und vermutlich nicht einmal zurückgehen. Aber die digitale Transformation wird sie nachhaltig verändern.

Digitalisierte Prozesse, digitales Geschäftsmodell

Diese Herausforderungen sollten Unternehmen, wenn nicht schon geschehen, jetzt dringend angehen. Konkret heißt das:

1.) Unternehmen sind gefordert, ihre Prozesse zu digitalisieren.

2.) Entscheider müssen dringend darüber nachdenken, wie sie ihre Angebote, Dienstleistungen und Produkte digitalisieren.

Schaffen Sie die Voraussetzungen um Mitarbeiter flexibel und effizient einzusetzen, passen Sie Ihr Angebot den Gegebenheiten an.

Höchste Produktivität im Homeoffice

Unternehmen, die ihre Prozesse weitgehend digitalisiert haben, können ihre Mitarbeiter bedenkenlos ins Homeoffice schicken. Sehr wahrscheinlich werden sie davon sogar profitieren. 

Denn wie eine aktuelle Studie belegt, schätzen Arbeitnehmer ihre eigene Produktivität im Homeoffice insgesamt höher ein. Knapp 40 Prozent der Befragten fühlen sich im Homeoffice etwas produktiver als bei der Arbeit im Büro. Knapp 15 Prozent schätzen ihre Produktivität sogar als wesentlich höher ein.

… wenn die Bedingungen stimmen

Produktiver sind sie aber erst dann, wenn bestimmte Arbeitsfaktoren gegeben sind. Neben den Faktoren regelmäßige Team-Meetings, geeigneten Räumlichkeiten und eine klare Trennung von Privat- und Arbeitsleben steht eine gute technische Ausstattung mit an oberster Stelle.

Nahtlose Kommunikation gefragt

Müssen Arbeitnehmer mit zu vielen verschiedenen technischen Medien hantieren, erschwert das laut einer aktuellen Befragung ihre Kommunikation ungemein. Die Folge: Die Arbeitsleistung sinkt und damit einer der wichtigsten Faktoren für die Zufriedenheit mit dem Arbeitsplatz „Homeoffice“.

Kurzum: Wollen Unternehmen für die nächste Krise besser gewappnet sein, führt kein Weg an einer Digitalisierung ihrer Geschäftsprozesse vorbei. 

Sie müssen nicht nur Prozesse, sondern auch Kommunikationskanäle und Wissensquellen vernetzen, damit Medienbrüche endgültig der Vergangenheit angehören. Sie brauchen intelligente Software, die zentral alle Kommunikationskanäle vereint und sämtliche Informationen zur Kundenanfrage zur Verfügung stellt. Das heißt ihre Mitarbeiter sollten an einer gemeinsamen Oberfläche arbeiten, um nahtlos miteinander und mit ihren Kunden kommunizieren zu können. 

Das gilt übrigens nicht nur für die nächste Krise – digitalisierte Prozesse sind die Basis der Produktivität. Auch in „guten Zeiten“ haben digitalisierte Unternehmen schon heute einen deutlichen Wettbewerbsvorteil.

Wie digital ist Ihr Unternehmen? Der neue Leitfaden „Reifegradmodell Digitale Geschäftsmodelle” des Digitalverbands Bitkom hilft Ihnen, sich digital fit zu machen.

 

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